SEO 2020 - Die Top SEO Trends für dieses Jahr

Die Zukunft lässt sich nicht hundertprozentig vorhersagen, doch es ist schon jetzt zu erkennen, dass sich SEO in 2020 weiterentwickelt. Bereits 2019 gab es extrem viele Experimente von Google sowie zahlreiche Updates vom Suchalgorithmus. Das weist darauf hin, dass die SEO Trends 2020 jede Menge Geduld erfordern. Auch Vertrauen ist nötig, denn vor allem die Domaininhaber machten viele Umstellungen mit, unter anderem mit dem sogenannten Sichtbarkeitsindex.

Für 2020 rechnen wir damit, dass die Experimente und Updates weitergehen. Darum ist es sinnvoll, die folgenden sechs Tipps zu berücksichtigen, um für SEO  im Jahr 2020/21 gewappnet zu sein.

1. Content Marketing: Qualität ist gefragt

Relevante Inhalte spielen eine immer größere Rolle, darum bleibt dieses Thema auch bei den SEO Trends 2020 aktuell. Nur qualitative Inhalte können sich bei der stark schwankenden Sichtbarkeit halten. Stelle also sicher, dass die Inhalte auf deinen Seiten auf die Interessen der Besucher ausgerichtet sind. So überbrückst du kurzfristige Rückgänge und Schwankungen bei den Besucherzahlen und Rankings durch bleibende Qualität.

2. Keyword-Recherche: Die Suchintention im Blick behalten

Inzwischen wissen es die meisten Betreiber von Online-Shops und anderen Webseiten: Hinter der Suche steht eine bestimmte Frage bzw. Erwartung. Diese weist auf die Motivation der Suchenden hin. Die drei wichtigsten Arten bei der Suchanfrage bzw. Suchintention sind:

• die transaktionale Suche: „Rucksack kaufen“,

• die informationale Suche: „guten Rucksack“,

• die navigationale Suche: „ Vaude Rucksack“.

Es ist sinnvoll, die diversen Arten der Suchintention mit den jeweils geeigneten Typen von Content, hochwertigem Marketing (vorwiegend Content Marketing) und SEO zu beantworten. So gelingt es, mit der Suchmaschinenoptimierung auf die Fragen und Bedürfnisse der Suchenden einzugehen.

Tipp: Finde heraus, welche Fragen User zu deinen Produkten oder Dienstleistungen haben.

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3. Google My Business: Die richtige Handhabung zählt

Von Google gab es immer wieder aggressive Versuche, andere Social Media Plattformen im Wettbewerb zu übertrumpfen. Nicht immer hatte die Marke Erfolg: Google+ musste eingestellt werden. Dafür hat sich Google My Business (GMB) nach vorne geschoben und ist inzwischen von zentraler Bedeutung für Webseiten-Betreiber, die ihre Kunden auf dem Laufenden halten wollen.


Eine lokale Online-Suche beginnt mit Google und endet in einem Ladengeschäft oder einer Gaststätte. Allerdings unterschätzen viele Geschäftsinhaber die lokalen Verzeichnisse und vernachlässigen die Positionierung bei Google.

Dabei ist Google My Business ein wichtiger Informationslieferant und hilft bei Entscheidungen. Bildmaterial, Bewertungen sowie Details zum Angebot, zur Einrichtung und zu den Öffnungszeiten sind hier zu finden. Selbst Daten zur aktuellen Besucheranzahl sind abrufbar. Diese Detailinfos bringen dich nach vorne, darum solltest du diese Möglichkeit auch ausnutzen.


4. Backlinks: Nach wie vor Unverzichtbar

Für eine gute Position bei den Google-Suchergebnissen ist ein durchdachtes Linkprofil nötig. Dieses braucht eine ordentliche Pflege, das heißt: Schlechte Links müssen abgewertet und neue Links aufgebaut werden. Nur so ist es möglich, in die Top Ten bei Google zu kommen. Die Top-Positionen bis Platz 3 können durch schlechte Links innerhalb kurzer Zeit abrutschen. Darum sind gute Verlinkungen und eine ständige Backlink-Pflege so wertvoll.

5. Usability: Die komplette Webseite mit allen Inhalten nutzbar machen

Guter Content alleine reicht nicht aus, er muss auch lesbar sein. Für die optimale Benutzbarkeit ist eine sorgfältige Aufbereitung nötig. So bleibt das Interesse der Nutzer erhalten. Auf ihrer Suche finden die Nutzer alle wichtigen Infos, sie werden fündig und klicken die entsprechenden Felder an: Das hat wiederum einen positiven Effekt auf die folgenden Suchergebnisse.

Zur Usability gehört außerdem die Verwendung von Chatbots sowie von weiteren Tools für die verbesserte Kommunikation mit Besuchern und Kunden.

6. Schnelle Seitenladegeschwindigkeiten (Pagespeed): Wartezeiten unbedingt verkürzen

Eine kurze Ladezeit verhindert, dass die Nutzer ungeduldig werden. Gerade bei mobilen Endgeräten und bei der Nutzung von mobilen Daten anstelle von WLAN ist dies ein wichtiger Punkt. Nur bei einer schnellen Ladegeschwindigkeit bleiben die Besucher auf der Seite, ansonsten geben sie bald verärgert auf und wechseln zu einer anderen Seite.

Bilder und Grafiken können die Ladegeschwindigkeit verzögern. Auf der anderen Seite belohnt Google kurze Ladezeiten mit einem besseren Ranking. Das bedeutet, dass eine extrem hohe Ladegeschwindigkeit nötig ist, um unter die Top 3 der Google-Suchergebnisse zu kommen.


Neben diesen Tipps gilt es, die Entscheidung für eine clevere Strategie durchzuziehen. Dafür ist oft etwas Geduld nötig. Vertrauen in die eigenen Ideen und in langfristige Verträge hilft ebenfalls bei der Optimierung deiner Webseite.

Teilweise zeigt sich die Wirkung erst nach einer längeren Phase, auch wenn es sich um Anpassungen im OnPage-Bereich handelt. Bis zur Optimierung in den Suchergebnissen dauert es oft vier Wochen oder länger. Positive Effekte durch Linkbuilding zeigen sich nach frühestens vier Monaten. Google selbst sagt, dass der Weg zu einer guten Position mindestens ein Jahr dauern kann. Im Rahmen der SEO Trends 2020 brauchen Sie also Geduld, um ein erfolgreiches Ranking zu erzielen.


Möchtest du deine Sichtbarkeit bei Google erhöhen und sinnvolles SEO für deine Webseite oder deinen Online Shop betreiben? Wir würden uns freuen, von dir zu hören.

Über den Autor
Dominik Rechberger ist CEO bei OnlineRocker.at und beschäftigt sich schon seit 2009 intensiv mit Online Marketing- und E-Commerce Themen. Er sammelte in namhaften Agenturen sowie internationalen Konzernen seine Erfahrungen und bezeichnet sich selbst als vertriebsorientierten Vollblut Online-Marketer.

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